Naschanfall im Fieberwahn

Nach einem kulinarischem „Ausreißer" in die Spur zu kommen, ist manchmal schwer. Aber nach einer Krankheit (stark verkühlt, Grippe, Angina, etc.) zurück zum Start war und ist für mich herausfordernd.

Vergangenes Jahr gegen Spätherbst wurde ich von einem fieberhaften Infekt niedergestreckt. Frau ist natürlich hart im Nehmen und erst nach massiven Interventionen von Ehemann, Mutter, Vater und meines ältesten Sohnes ging ich in die Bettruhe. Umgekehrt ist es natürlich etwas ganz anderes: WEHE ein Patient innerhalb des genannten Personenkreises ist nicht umgehend auf mein Geheiß in Ruheposition. Bei meinen Lieben bin ich hartnäckig in solchen Dingen.

Der Infekt zwang mich zum Liegenbleiben und es dauerte keine 30 Minuten bis grenzenloses Selbstmitleid einsetzte. Mein Mann musste schnurstracks in den Supermarkt, um ein paar „Seelentröster" zu holen. Unter meiner stumpfen Fieberdecke erhob sich kurz ein inneres Stimmchen, ob das notwendig wäre….Natürlich war es das, her mit dem guten Zeugs!

Die Ausbeute zur guten Besserung konnte sich sehen lassen: Antibiotika, Gurgellösung und dazu Gummibärchen, Schokodrops, Kekse und Chips. Mit dem Easy Pass rechnete ich tatsächlich die SmartPoints aus und fing zu grübeln an. Aber nur kurz.
Meine „Seelentröster" trugen nicht gerade zu meinem Wohlbefinden bei. Trotzdem blieb es nicht bei der ersten Lieferung ans Bett. In meinem Selbstmitleid fielen mir allerlei Goodies ein, die umgehend gebracht werden mussten.

Es dauerte ein paar Tage bis der Infekt besiegt war. Mit dem Verschwinden des Fiebers wurde die innere Stimme lauter, die mich auf die halbleeren Packungen am Nachtkastl aufmerksam machte.

Sollte ich überhaupt in einen Workshop gehen, da die Waage sicher ein Plus zeigen würde? Mein innerer Schweinehund bekam einen Stiefel, denn es konnte nur hilfreich sein, den Folgen ins Auge zu sehen.

Die Waage zeigte überraschend 1 Kilo weniger an (trotz massiver Nascherei!). Unser aufmerksamer Coach bemerkte mein Stirnrunzeln und fragte nach was los sei. Zähneknirschend erzählte ich von der großen Schlemmerattacke während der erzwungenen Bettruhe. Sie hörte aufmerksam zu und gab mir einen entscheidenden Kick in die richtige Richtung. Im Sumpf vom schlechten Gewissen rund um das Essen war etwas Entscheidendes fast untergegangen: der Infekt war vorüber! Ich war wieder gesund! Sie ermutigte mich, wieder Tagebuch zu schreiben, im Workshop redeten wir gemeinsam über das wieder Einspuren.

Zu Hause wurde der Neustart schriftlich umgesetzt Sicher konnte ich aus dieser Situation für die Zukunft lernen!

So what

Ob es im Nachhinein gesehen gut oder schlecht war, mein Nachtkastl mit Süßigkeiten zu türmen, sei dahingestellt. Es war vorbei, Haken darunter!

Geduld

Mit jedem Tag kam ich wieder mehr in die Spur zurück. Mein Coach riet, ohne großen Druck zu starten. Ein Blick auf die bisherige Abnahme motivierte mich zusätzlich. Aus diesem Blickwinkel sah die vergangene Woche gar nicht mehr so trüb aus.

Teamwork 

 Gemeinsam schrieben wir zu Hause wieder Speise- und Einkaufspläne. Was ist schon ein Neustart? Die Vergangenheit gab uns recht, das Planen war mittlerweile schon eine leichte Übung.

Süßigkeitenvorrat halbwegs sinnvoll bestücken

Aus einer Emotion heraus Süßigkeiten zu kaufen – oder wie in meinem Fall bei meinem Mann zu bestellen – wollte ich zukünftig vermeiden. Bei gewissen Marken ist es noch immer so, dass es nicht bei einem kleinen Biss bleibt. Daher bleiben sie im Supermarkt! 

Mit Hilfe vom Einkaufsguide und dem SmartPoints-Rechner (Easy Pass oder Calculator) können die SmartPoints im VORHINEIN gut berechnet werden. Die SmartPoints schreiben wir sichtbar auf die Süßigkeitenpackung, bevor sie zu Hause eingeräumt werden.

​Schritt für Schritt

Je nach Wohlbefinden wurde wieder Bewegung in den Alltag eingebaut. Nur nicht übertreiben! Über die Jahre lernte ich, auf meinen Körper zu hören – er sagte mir auch nach dem Infekt wie viel Bewegung gut war. Hinhören und hineinspüren, um einen Rückfall zu vermeiden.

Austausch – wer erlebte ähnliche Situationen?​

Im Workshop ist der Austausch unter den Teilnehmern hilfreich! In der Community finden sich mit Sicherheit oft Menschen mit ähnlichen Problemen in ähnlichen Situationen.

Gerade in den Zeiten von Social Media genoss ich den persönlichen Austausch in den Workshops! Zeit zum Reden, Lachen und mit wirklichen Menschen in Kontakt zu treten, ist unersetzbar.

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Foto: © LIGHTFIELD STUDIOS, Fotolia

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