Endlich Ruhe! Endlich Essen!

Essen = Belohnung. Wer kennt das nicht? Für einen harten Tag, für überstandene Sorgen, Ängste und vieles mehr: Termine jonglieren, arbeiten, einkaufen, Kinder trösten, Kinder zurechtweisen, Haushalt, kochen…

Alles wird erledigt, abgehakt und abgearbeitet bis abends die ganze Familie zufrieden entspannen und schlummern kann. Wirklich alle? Nein! Meine eigenen Worte plus Diskussionen mit den Jungs, Einschlafgeschichten und Schultaschenrazzia drehen fröhlich ihre Runden im Kopf.

Nach wie vor kann es passieren, dass ich mich abends beim Einsetzen der „Elternzeit" mit Leckereien belohnen möchte. Es ist mir bewusst, ein Gegensteuern funktioniert meistens und wenn es nicht klappt, dann geht die Welt nicht unter.
Den Weg zum Gegensteuern musste ich selbst finden

Gemüse vs. Knabbereien vor dem Fernseher

Dieser Schritt war in meinen Augen bei der ersten Ernährungsumstellung logisch: Man tausche Popcorn und Co. gegen Gemüsesticks vorm Fernseher. Warum auch nicht? Ich liebte es beim Fernsehabend zu knabbern! „Du hast dein Verhalten nicht umgestellt, sondern einfach dein Essen getauscht." Dieser Satz kam von unserem WW Coach, das war einige Jahre her.

Vielmehr sollte herausgefunden werden, WARUM ich abends nach der Abendmahlzeit weiterfutterte. Hunger war es definitiv nicht um ehrlich zu sein.

Belohnung für die Mühen

Rückblickend war Essen lange Zeit eindeutig die Belohnung für einen harten Tag. Gefühlte 10.000 Dinge erledigt, vorgeplant, dann kam die Ruhe. Plötzlich wollte niemand etwas von mir! ICH war an der Reihe. Das wurde mit Essen belohnt. Über Jahre, selbst nach der ersten erfolgreichen Abnahme.

Kampf verloren, schlechtes Gewissen 

Wenn das Familienvakuum am Abend einsetzte ging die Essensuche los. Schlimm war die Zeit der kleinen „Schokoverstecke". Wie bei einem Eichhörnchen waren in der Wohnung ein paar Verstecke für Naschereien verteilt. Nur logisch, dass das schlechte Gewissen nach Verdrücken der Süßigkeiten bald anklopfte. Dann wurde weitergegessen, weil es eh schon wurscht war.

Jetzt erst recht

Ich saß mit gebrochenem Fuß und kleinem Baby zu Hause. In dieser Zeit war in unserer Familie jede Menge los und meine Bedenken wieder zuzunehmen nagten an mir. Mit Sport konnten kleine Sünden nicht mehr so ohne Weiteres ausgebügelt werden. Die zweite große Abnahme hatte erst begonnen! Da ohnehin viel Zeit zum Nachdenken war, wollte ich dieser unleidigen Angewohnheit den Garaus machen.

WARUM 

Knabbern, rascheln und naschen vor dem Fernseher ist einfach gemütlich, keine Frage! Doch logischerweise kamen die Kilos vom unkontrolliertem Reinstopfen. Als Jugendliche waren Knabbereien etwas Besonders. Den Belohnungsmechanismus habe ich selbst als junge Erwachsene aktiviert. Daher lag es alleine an mir es wieder abzustellen!

Belohnung nach einem harten Tag? Gerne!

Nur wie? Anstatt sinnlos Smartpoints zu verschleudern und mich im Nachhinein furchtbar zu ärgern fing ich wieder zu lesen an. Im Winter versuchte ich erfolglos zu stricken, aber der Wille zählte. Ein Schaumbad ist genauso eine tolle Belohnung und schlechtes Gewissen kommt danach garantiert keines.

Natürlich sind Ausreißer nicht ausgeschlossen. Diese Tatsache lernte ich zu akzeptieren und am nächsten Tag beginne entweder ein neues Tagebuch, oder wir legen eine Extrarunde Bewegung ein. Inzwischen ist Sport auch wieder ein Teil vom fitten Leben, wie im Blogbeitrag Sport? Ja? Nein? Warum überhaupt? geschildert.

Der ISCH (innere Schweinehund) gehört dazu, er wird mich immer begleiten. Zum größten Teil bestimme ICH wie es weitergeht und mit dem vorhandenen WW Werkzeug kann jeder Tag neu begonnen werden.

Foto: © JackF - Fotolia

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