Der innere Schweinehund im Kleiderkasten

Im Blogbeitrag „Stillstand" erzähle ich wie verzerrt mein Selbstbild war. Ein Beispiel: In der Boutique sah mich die Verkäuferin verwundert an, als ich nach einem Outfit in Größe 44 verlangte. Inzwischen konnte aber schon Größe 38 in den Kleiderkasten einziehen.

Eine große Abnahme kann klamottentechnisch ordentlich ins Geld gehen. Es kann sich nicht jede (r) pro geschrumpfter Größe das dazugehörige Shopping leisten!

Und bevor der ISCH (innere Schweinehund) seinen Senf dazugibt: NEIN, das ist bitte KEIN Grund die Abnahme zu stoppen oder gar wieder zuzunehmen.

Ende November 2017:

Tatsächlich sah mir kaum jemand die ersten verlorenen 7-9 Kilo an. Kein Wunder! Das Ergebnis der Abnahme war noch unter dem Vorhang der Wallegewänder versteckt.

Trotz Freude über den Erfolg frustrierte mich diese Tatsache! Aus früheren Erfahrungen wusste ich, dass die umfangreiche Garderobe in falscher Größe dem Selbstbild keinen Gefallen tat. Und außerdem hätte der ISCH wieder die Überhand: Freie Fahrt fürs Kilo rauffuttern! Weite Klamotten waren genug da und bis die mich am Hosenbund zwickten, dauerte es ein Weilchen. In der Vergangenheit ruinierte es mir sogar einmal den erfolgreichen Start der Abnahme.

Weg damit!

Der Entschluss auszumisten fiel mir etwas schwer, da ein sehr seltsamer Gedanke in meinem Kopf surrte. „Was passiert, falls du Klamotten wieder in der Größe brauchen kannst? Dann musst alles wieder neu kaufen!" Danke, ISCH.

Durchatmen, Müllsack raus und los ging die Kastenradikalkur! Es fühlte sich super an und tat meiner Seele äußerst gut. Als hätte innerlich jemand ein Fenster zum Lüften aufgerissen. Mein jüngster Sohn Baby J sah interessiert zu wie die Kleider nur so rausflogen. In diesem kleinen Alter ist einfach alles spannend und wir lachten gemeinsam über den Sauhaufen im Zimmer.

Vorsorglich wurde meine Mama von der Aktion ausgeschlossen. Das war leider notwendig! Ich liebe Muttern heiß und innig für ihre Unterstützung!

Aber sie neigte dazu bei Räumungsaktionen mindestens 99% des aussortierten Inhaltes wieder aus den Mullsäcken herauszufischen.

Mein Kasten, meine Klamotten, mein Müllsack!

Mit Mitte 30 einen so rebellischen Gang einzuschlagen blieb von Muttern natürlich nicht unbemerkt. Dann kam der Satz aller Sätze von Mama, als säße mein ISCH höchstpersönlich auf ihrer Schulter: „Was ist, wenn du die Klamotten doch noch irgendwie brauchen kannst?" 

Genau diese Aussage war notwendig. Wie sollte sich ohne ein konkretes Ziel des Ausmistens ein konkreter Weg zeigen?

Zettel, Stift und eine ruhige Minute wurden benötigt, um einen Silberstreif am Horizont zu sehen. 

​Ziel anvisieren

Es gibt mehrere gute Ansätze ein Ziel zu benennen. Ich startete mit einer positiven Formulierung warum die zu groß gewordenen Kleider überhaupt weg sollten! Mein Zielgewicht und das dazugehörige tolle Gefühl wurden aufgeschrieben und visualisiert.

Garderobe und Blogazine​

Wohin mit dem Zeug?

Gebrauchte Kleider zu verkaufen war wenig bis gar nicht rentabel. Daher wurden sie entweder verschenkt, oder ich gab sie in die Altkleidersammlung. Wirklich unbrauchbare Stücke landeten im Müll.

Woher passende Klamotten?

Ich kaufte günstige Basics, welche gut kombiniert werden konnten! Nach kurzer Zeit war mein modisches Gespür erwacht. Blogazine und Mamablogs sei Dank waren Inspirationen endlos vorhanden. Secondhand Läden wurden durchstöbert und es fanden sich einige modische Schätze zum günstigen Preis!

Mein Ziel war ganz klar, dass ich die vorübergehende Garderobe gerne trage! Ein Loswerden dieser Basics sollte aber kein Problem darstellen oder mich gar reuen.

Ein Kleidungsstück blieb

Die „Höchstgewichthose" blieb im Kasten. Mit der Schere durchlöcherte ich die Hosenbeine und machte sie dadurch untragbar. Als mein Zielgewicht erreicht war, wurde das gute Stück kurzerhand in den WW Workshop mitgenommen.

Unser WW Coach freute sich aufrichtig über den tollen Erfolg und ich schlüpfte in die viel zu groß gewordene Hose. Eine neu dazugekommene Teilnehmerin kam daraufhin auf mich zu und fragte ob die früher wirklich gepasst habe!

Mit glühenden Wangen nickte ich eifrig! Sie lächelte und sagte, dass es sie motivieren würde den WW Weg zu gehen.

Es gab in diesem Moment kein schöneres Kompliment für mich!

Foto: © Daniela Stärk- Fotolia

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